59. Internationale Soldatenwallfahrt

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Abschied der Teilnehmer von der 59. Internationalen Soldatenwallfahrt aus Amberg und Kümmersbruck am Bahnhof in Lourdes. Diakon Richard Sellmeyer (rechts) begleitete die Pilger aus den beiden Standorten. Abschied der Teilnehmer von der 59. Internationalen Soldatenwallfahrt aus Amberg und Kümmersbruck am Bahnhof in Lourdes. Diakon Richard Sellmeyer (rechts) begleitete die Pilger aus den beiden Standorten. (c) Ludwig Dirscherl

Lourdes/Amberg/Kümmersbruck. Über 12.600 Soldaten und Angehörige aus 43 Nationen reisten zum südfranzösischen Marienwallfahrtsort in die Pyrenäen. Die 750 deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmer fuhren mit zwei Sonderzügen aus Hamburg und München nach Lourdes.

Bei einem kurzen Stop in Offenburg feierte der Sonderzug II aus München mit dem US-Weihbischof Richard Spencer den Eröffnungsgottesdienst. Unter dem Motto " Dona nobis pacem - Gib uns deinen Frieden" stand die 59. Internationale Soldatenwallfahrt nach Lourdes. Jedes Jahr ist auch eine Gruppe aus dem Seelsorgebezirk Amberg dabei und teils in verschiedenen Funktionen eingesetzt. Betreut wurden diese Wallfahrer von Militärpfarrer Alexander Prosche und Diakon Richard Sellmeyer.

Unter den Gästen des deutschen Militärbischofs Dr. Franz-Josef Overbeck waren neben mehreren Generälen auch der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages Dr. Hans-Peter Bartels, der Parlamentarische Staatssekretär aus dem Bundesministerium der Verteidigung Markus Grübel und der Inspekteur der Streitkräftebasis Generalleutnant Martin Schelleis.

Seit 1958 kommen jährlich Soldatinnen und Soldaten aus aller Welt nach Lourdes, um ein lebendiges Zeugnis für den Frieden abzulegen. Soldaten, Reservisten, Beamte, Bundeswehr- und Familienangehörige erleben dabei Kameradschaft und eine lebendige Katholische Kirche.

Pilgermittelpunkt war die Grotte an der mehrere Gottesdienste gefeiert wurden, wie hier die deutschsprachige Delegation mit dem österreichischen Militärbischof Dr. Werner Freistetter und Militärgeneralvikar Reinhold Bartmann. Das Musikkorps aus Kassel umrahmte die Messe an der Grotte.

Aus dem ostbayerischen Raum stiegen sie aus den Standorten Amberg, Kümmersbruck, Weiden, Pfreimd, Oberviechtach, Cham, Regen und Bogen bei Nürnberg in den Sonderzug 2. Die Teilnehmer aus der Leopold- und Schweppermann-Kaserne erlebten die Höhepunkte des Programms. Höhepunkte waren der Gottesdienste an der Grotte und im deutschen Zeltlager mit dem Katholischen Militärbischof Dr. Franz-Josef Overbeck, der einem Soldaten aus Weiden das Sakrament der Firmung spendete. Zum weiteren Wallfahrtsprogramm gehörten, Kreuzweg, Fußwallfahrt nach Bartrés und auf dem Berg „Pic du Jer“, sowie internationale Feiern. Nach dem Abschlussgottesdienst und einem beeindruckenden Konzert des Heeresmusikkorps aus Kassel fuhren die Teilnehmer mit bleibenden Eindrücken nach Hause. Die Kümmersbrucker Stabsfeldwebel Josef Riedler, Oberfeldwebel Julia Haupt, Stabsunteroffizier Jens Schmiedel und der Hauptgefreite Edgard Heinemann waren beim Internationalen Ordnungsdienstes (IOD) eingesetzt. Ausgestattet mit blauen Armbinden mit der Aufschrift “PMI Lourdes” gekennzeichnet ist es ihr Auftrag, die französischen Sicherheitskräfte bei den offiziellen Gottesdiensten und Veranstaltungen zu unterstützen.

Die Vielzahl der anwesenden Nationen machte es deutlich, dass die Soldatenwallfahrt etwas Besonderes ist. Eine Pilgerfahrt wie die vergangene, stärkt nicht nur den Glauben, sondern auch die Gemeinschaft. Man kommt schnell ins Gespräch, tauscht Erfahrungen aus, Lacht miteinander und genießt die gemeinsame Zeit. Wer die Gelegenheit hat an diesem Angebot der Militärseelsorge teilzunehmen, sollte keinen Moment zögern, so ein Teilnehmer aus Amberg.

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