Donnerstag, 26. April 2018
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Traumzeit bei den Eisbären Regensburg

Posted On Samstag, 13.01.2018 - 15:06 Von
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Traumzeit bei den Eisbären Regensburg Bild: Melanie Feldmeier

Regensburg. Die Eisbären Regenburg luden von Traumzeit e.V. betreute krebskranke Kinder und deren Familien zum Heimspiel gegen den Deggendorfer SC in der Donau-Arena ein. Für die 30 Teilnehmer stellten Christian Sommerer, Geschäftsführer Eisbären Regensburg, und sein Team nicht nur Eintrittskarten zur Verfügung, sondern überlegten sich etwas ganz Besonderes. Sie öffneten sozusagen „die heiligen Hallen“ der Donau-Arena und gaben den Kindern einen exklusiven Blick hinter die Kulissen.

Mit dem Hinweis „da darf normalerweise niemand rein“, gab es als erstes Highlight für die Gruppe einen Blick in die Mannschaftskabine. Im Anschluss verfolgten die Traumzeit e.V. Familien das Aufwärm-Training der Mannschaft aus nächster Nähe; alle durften direkt hinter der Bande aus zuschauen. Gespannt und begeistert verfolgten die Gäste alles, was auf de Eis passierte. Die Freude war groß, als es hieß, dass alle bis zum Spielbeginn in diesem Bereich bleiben dürfen und dadurch auch hautnah beim offiziellen Einlauf der Eishockey-Profis dabei waren.

Nachdem alle Spieler auf dem Eis waren, gingen alle Traumzeit-Teilnehmer - bis auf einen - zu ihren Sitzplätzen auf der Tribüne. Der 8-jährige Patient Sebastian ging zusammen mit Stadionsprecher Claus auf das Eis. Dort bekam er vom Schiedsrichter den Puck und durfte in der Mitte des Spielfelds den Eröffnungsbully werfen, was unter den Fans eine besondere Ehre ist. Den Puck bekam Sebastian sogar im Anschluss geschenkt und stolz über seine Trophäe machte er sich wieder vorsichtig zurück auf den Weg zur Spielerbank.

In der zweiten Drittelpause wurde es nochmal spannend: Die beiden Patientenkinder Lennard (8 Jahre) und Marlon (10 Jahre) fuhren ein Bobbycar-Rennen auf dem Eis. Sie wurden von den Zuschauern angefeuert und gaben Gas, um den Parcours gut zu durchfahren. Marlon gewann das Rennen, aber selbstverständlich bekam auch Lennard einen Siegerpreis. Die beiden Rennfahrer bekamen freudestrahlend im Fanshop jeweils einen Fan-Schal und Puck überreicht.

Die Familien erlebten ein spannendes Spiel und jeder Menge Action auf dem Eis. So gingen zwei Schläger zu Bruch und der Regensburger Torwart musste verarztet werden. Leider verloren die Eisbären am Ende mit 1:5, aber der 10-jährige Leon, der zum ersten Mal bei einem Eishockeyspiel war, meinte: „Das war schöner als Fußball schauen.“

Die Besucher erlebten tolle Stunden rund um das Eishockey-Spiel. Bild: Melanie Feldmeier

 

Begleitet wurden die einzelnen Stationen vom Eisbären-TV-Team sowie einer Fotografin, die diese Erlebnisse in Bild und Ton als Erinnerung für die Familien festhielten. Ebenfalls dabei waren Franz Hautmann und Christian Fuchs vom Fanclub Eisbärn Power, die den Kontakt zum EVR herstellten, um einen Spielbesuch für Traumzeit e.V. zu organisieren. Alle Begleiter und EVR-Team freuten sich sehr, dass die Kinder so begeistert dabei waren und bei diesem besonderen VIP-Erlebnis ihren Spaß hatten.

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